Start Familienleben Warum Babys oft so viel schreien
Warum Babys oft so viel schreien Drucken

Ein Tabuthema wurde zur Doktorarbeit: Elisabeth Kurth hat Daten von 7700 Mutter-Kind-Paaren ausgewertet, um zu sehen, welche Faktoren stundenlanges Schreien von Babys begünstigen.

(SSF/PD/im) Der 41-jährigen Hebamme wurde unlängst von der Universität Basel der Doktortitel in Pflegewissenschaft verliehen – der erste Titel dieser Art. Für ihre Dissertation hat Elisabeth Kurth das oft tabuisierte Thema «Schreiende Babys, müde Mütter – Hürden beim Start in die Familie» gewählt. Anhand der Daten wurde Kurth klar: «Wenn die Mütter nach der Geburt in eine Erschöpfung geraten, haben sie weniger Gelassenheit und Geduld – und das Risiko für Schreiprobleme steigt.» Körperliche Beschwerden, wenig soziale Kontakte, Depressionen oder der Druck, nach dem Mutterschaftsurlaub direkt wieder in den Job zurückzukehren, begünstigten das Schreien. Zudem würden Mütter beim ersten Kind Schreien oft als Alarmreaktion deuten. «Viele Frauen beschrieben, wie sie nackt und nass aus der Dusche sprangen, um nach dem schreienden Baby zu sehen», so Kurth. Beim zweiten reagierten sie schon gelassener.

 

Tipp



Jan & Co. 2

De Skaterpark
CHF 19.80