Familienecke
| Muttersein als Beruf anerkennen |
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Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz wirbt für mehr gesellschaftliche Anerkennung von Vollzeitmüttern. Dazu gehöre, Mutterschaft als Beruf zu betrachten. (SSF/epd/im.) Der Generalsekretär des landes- und freikirchlichen Dachverbandes, Hartmut Steeb, forderte bei einer Veranstaltung in Stuttgart letzte Woche gleichzeitig, mit dem „diskriminierenden Gerede“ von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aufzuhören. „Eine Mutter, die drei Kinder vollzeitlich erzieht, hat einen ganz gewiss weit überdurchschnittlich anspruchsvollen und anstrengenden Beruf“, betonte Steeb. Steeb forderte zudem eine finanzielle Besserstellung von Familien. Das Verarmungsrisiko sei für Eltern mit Kindern weit höher als im Bevölkerungsdurchschnitt. Deshalb müsse sich das Kindergeld künftig am tatsächlichen Bedarf von Kindern ausrichten und monatlich mindestens 350 Euro betragen. Ausserdem solle Kindergeld bereits ab der ärztlich festgestellten Empfängnis bezahlt werden. Das könnte das Bewusstsein dafür stärken, dass es sich bei dem ungeborenen Kind schon um ein Menschenleben handle. |


