Familienecke
| Kritik am Landesindex der Konsumentenpreise |
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Die Schweizerische Stiftung für die Familie (SSF) verlangt, endlich die Krakenkassenprämien in den Index der Konsumentenpreise einzubeziehen. Damit entstünde ein realistischeres Bild der effektiven Haushaltkosten. (SSF/im.) Dass die rasant steigenden Prämien nicht im Landesindex erhalten seien, verfälsche diesen, denn die Prämien machten einen erheblichen Anteil an den Lebenshaltungskosten aus, schreibt die SSF. Betroffen von diesem unrealistischen Index seien vor allem mittelständische Familien mit mehreren Kindern, da diese nicht von einer Prämienreduktion profitieren könnten. Betroffen seien aber auch Empfänger der Prämien-reduktion, weil diese sich zumindest in einigen Kantonen an der Prämie des Vorjahres orientiere. Damit hätten auch diese Familien den vollen Prämienaufschlag zu verkraften. Es ist für die SSF unverständlich, dass es der Politik bislang nicht gelungen ist, das Bundesamt für Statistik zu verpflichten, auch die Krankenkassenprämien in die Berechnung des Landesindex der Konsumentenpreise einzubeziehen. Für die SSF ist es denkbar, dass das Bundesamt sowohl einen Index der Konsumentenpreise wie bisher und zusätzlich einen Index der Lebenshaltungskosten publiziert. Damit wäre auch eine bessere Grundlage für den Teuerungsausgleich bei den Löhnen gegeben, was gerade für Einverdienerfamilien mit mehreren Kindern entscheidend wäre, so die SSF. Die am 7. Januar publizierten Zahlen des Bundesamtes für Statistik wiesen ein Sinken der Jahresteuerung um 0.5 % innerhalb des letzten Jahres aus. Der Index fiele aber anders aus, wenn er auch die durchschnittliche Erhöhung der Krankenkassenprämien enthielte. |


