Familienecke
| Familienfreundliche Kirchgemeinden wachsen schneller |
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Ein Teil der Landes- und Freikirchen hat im letzten Jahr unter den regelmässigen Gottesdienstbesuchern einen Zuwachs verzeichnen können. Ein besonderes Interesse an den Kirchen besteht anscheinend bei Familien. (SSF/PD/im) Diese Beobachtung machte die Schweizerische Evangelische Allianz aufgrund einer Kurzumfrage zum Thema Gemeindewachstum bei Pfarrerinnen und Pfarrern in Landes- und Freikirchen. Sie wollte wissen, ob die Kirchen und Gemeinden im letzten Jahr gewachsen sind und welche Merkmale die Gruppe der neuen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher hat. Familienfreundlichkeit ist wachstumsförderndDie 160 Rückmeldungen zeigten laut der SEA, dass die Gottesdienste der Kirchen, deren Pfarrpersonen sich an der Umfrage beteiligten, im vergangenen Jahr im Vergleich zu den Vorjahren generell besser besucht wurden. 65% meldeten einen durchschnittlichen Zuwachs von 12% in ihren Kirchgemeinden. Nur etwa 13% verzeichneten einen Rückgang der Personen, welche die Veranstaltungen der Gemeinde regelmässig besuchen. Der Zuwachs besteht laut der Umfrage vor allem aus Familien. Ähnliche Ergebnisse zeigte bereits eine repräsentative Studie, welche die SEA im Jahr 2007 in Auftrag gegeben hatte. Erwachsene mit Kindern sind an religiösen Themen interessiert. Offensichtlich hätten Eltern ein starkes Interesse daran, ihren Kindern Glaubensinhalte weiterzugeben. Wachstumsmotor persönliche VernetzungDie Kurzumfrage zeigte weiter, dass Kontakte zu Personen, die sich bereits in einer landes- oder freikirchlichen Gemeinde engagieren, einen Gottesdienstbesuch attraktiv machen. Unter den Gründen, warum sich die Personen dazu entschieden haben, eine kirchliche Veranstaltung zu besuchen, wurde dies am häufigsten (63%) genannt. 27% der Pfarrpersonen erwähnten spezielle Angebote wie Glaubenskurse als Grund, dass neue Besucher in ihre Gemeinde kamen. |


