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| Bevölkerungswachstum und Geburten in den USA |
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Die amerikanische Bevölkerung ist seit der Gründung der Vereinigten Staaten im Jahr 1776 von 2,5 Mio. auf aktuell über 300 Millionen Einwohner gewachsen. Die USA kennen weiterhin einen Geburtenüberschuss. Die Ursachen. (SSF/PD) Die ersten 100 Millionen wurden erst nach über 100 Jahren im Jahr 1915 erreicht. Schon 1967 wurden 200 Millionen Menschen gezählt. Nur knapp 40 Jahre wurde im Jahr 2006 die 300-Millionen-Marke überschritten. Dieses rasche Bevölkerungswachstum wird sich fortsetzen: Nach Berechnungen des Statistischen Büros der USA werden um das Jahr 2040 mehr als 400-Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten leben. Eine Ursache dieser Bevölkerungszunahme ist die internationale Migration. Der grössere Teil des Bevölkerungswachstums aber entsteht durch den Überschuss der Geburten gegenüber den Sterbefällen. Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Geburtenrate der US-Amerikaner deutlich höher als die der Europäer oder auch der Japaner. Im Jahr 2006 hat die Geburtenrate sogar – erstmals seit 35 Jahren – wieder die für den „Generationenersatz“ erforderliche Geburtenziffer von 2,1 Kindern pro Frau erreicht. Die ausgeprägte Geburtenneigung in den USA wird zwar auch auf die Zuwanderung aus Lateinamerika zurückgeführt. Doch auch die „weissen Amerikanerinnen“ bekommen mehr Kinder als die Frauen anderer Industrienationen. Fast 30 Prozent der amerikanischen Frauen der Geburtsjahrgänge 1960-1964 haben mindestens drei Kinder. Im Blick auf den Kinderreichtum in den USA postuliert der Sozialhistoriker Allan C. Carlson einen „amerikanischen demographischen Exzeptionalismus“. Die „beste Erklärung“ für diesen sei „eine stärker verbreitete religiöse Identifikation und Lebensführung von Amerikanern im Vergleich zu Europäern“. |

